Mit Badesachen und Eis ins Museum
Der Urlaub war zu kurz. Ich war lieber am Strand oder mit dem Motorrad unterwegs. Trotzdem will ich auf Kunst nicht verzichten! Muss ich auch nicht.

Viele Museen und Galerien bieten digitale Ausstellungen an. Da ist es völlig egal, ob du noch im Badegewand bist oder das Eis tropft. Ich mag diese Angebote sehr gern und teile hier gern meine Entdeckungen im Bereich Plakatdesign:
Ausstellung „150 Plakate am See“
Link zur Ausstellung:150 Plakate am See | Museum für Gestaltung Zürich
Die analoge Ausstellung des Museums für Gestaltung Zürich fand bereits im Sommer 2025 statt.
Im eMuseum ist sie aber auch diesen Sommer noch zugänglich.
Gezeigt werden internationale Plakate der letzten rund 100 Jahre. Es ist ein breites Potpourri verschiedenster Arbeiten renommierter und unbekannter Designer. Gerade recht für einen kurzweiligen online Sommerausflug.
Sammlungseinsichten „Plakate ostdeutscher Grafikerinnen“
Link zur Galerie:Sammlungseinsichten Plakate ostdeutscher Grafikerinnen – BLMK
Im Sommer 2024 konnte diese Ausstellung in Cottbus besucht werden. Heute kann man digital noch in der Galerie stöbern und sich inspirieren lassen von der großen Bandbreite des künstlerischen Ausdrucks.
Die Schau war eine Kooperation zwischen der Stiftung Plakat OST und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.
Und hier noch drei Inspirationen, welche die Deutsche Digitale Bibliothek bereitstellt:
Mode, Werbung, Eleganz: Plakatkunst von Ernst Deutsch-Dryden
Link zur Galerie: Mode, Werbung, Eleganz: Plakatkunst von Ernst Deutsch-Dryden – Deutsche Digitale Bibliothek
Hier lässt es sich gut eintauchen in den Reklame-Stil der frühen Jahre des letzten Jahrhunderts.
Frauen in der frühen Plakatgestaltung „Verklärt, begehrt, vergessen“
Link zur Ausstellung: Frauen in der frühen Plakatgestaltung | Virtuelle Ausstellungen DDB
Eine spannende Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin. Für mich besonders interessant, das letzte Kapitel über die Gestalterinnen.
Eine dekoloniale Sammlungsinventur
Link zur Ausstellung: Koloniale Kontexte im Frühen Plakat | Virtuelle Ausstellungen DDB
Keine leichte Sommerkost, aber auf jeden Fall sehen- und lesenswert.
Gute Gründe, die für digitale Ausstellungen sprechen:
- Beste Öffnungszeiten: Egal ob 3 Uhr morgens oder sonntags um 16 Uhr, die Ausstellungen sind immer geöffnet.
- Schönste Lernatmosphäre: Kuratierte Ausstellungen kann man sich genau dann anschauen, wenn Ruhe und Muße zusammenkommen.
- Budget unabhängig: Keine Reise, keine Planung sind notwendig, um einzutauchen in ganz unterschiedliche Themen.
- Neugierde ist erwünscht: Auf diesem leichten Weg lasse ich mich auch gern von neuen, unbekannten Themen verführen.
- Schafft auch analoge Verbindung: Digitale Ausstellungen taugen gut als Small Talk Thema in den unterschiedlichsten Kontexten. ;o)
Mich haben diese Ausstellungen bereichert und mir eine gute Zeit geschenkt. Beides wünsche ich dir ebenso – lass es dir gut gehen.
Herzlich, Silja
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